Nach den Portraits für den von Clemens Schedler gestalteten Katalog der großen Weiler-Ausstellung 1999 im Wiener Künstlerhaus wurde ich von seiner Frau Yvonne in den Jahren 1998 bis 2000 des öfteren zu Portraitsitzungen mit dem greisen Maler Max Weiler gebeten, vor allem in die Villa in Gaaden bei Wien.
Die Stimmung der Bilder spricht für sich.

Weiler selbst waren diese Termine nicht immer angenehm, aber, wie Yvonne Weiler zu sagen pflegte: "Max, komm jetzt, das ist Arbeit!".
Das war es auch.
Weiler, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im verständlichen Worten artikulieren konnte, antwortete seiner Frau auf ihre Anweisungen hin regelmäßig mit einem sehr bis nahezu vollkommen verliebten Blick.

Die Situation ermöglichte mir auch aufwändige Schwarzweißarbeiten.
Ab dieser Arbeit verlagerte sich der Schwerpunkt meiner Photographie aber weg von der Dukelkammer zur digitalen Bldverarbeitung.



weilercover








Max Weiler verstarb im Jänner 2001.



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