Diese Portraitserie entstand begleitend
zur Austellung "Milch am ultrablauen
Strom - Strategien österreichscher Künstler 1960 - 2000", Kunsthalle Krems, 2000,
kuratiert von Wolfgang Denk.
Alle Aufnahmem wurden in der Tradition der Sichtbaren
Spuren in den Ateliers der Künstler gemacht. (Oder, ersatzweise,
an einem Ort der eigenen Wahl: Cafe Prückel - Ella Raidl, Cafe Korb
- Hans Weigand, BMW Z3 - Heger/Dejanov, Weinviertel - Heinz Cibulka)
Auf Wunsch vieler Kunden hin ließ ich ab 1999 endlich
die Nikon mitsamt der Schwarzweißtechnik zurück.
Die aufkommende digitale Bildverarbeitung erlaubte auch in Farbe ausreichende
Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Verwendung des Hasselblad-Mittelformats schien mir angebracht für
die neue Qualität von Farbportraits.
Ein großer Teil dieser Serie wurde nach Erscheinen des Ausstellungskatalogs
von der Österreichischen Nationalbiblothek / Portraitarchiv angekauft.
Das Portrait von Edgar Honetschläger erschien dann auch 2002 im Katalog
"Im Blickpunkt" (ÖNB / Uwe Schögl / Haymon) als Beispiel für
meine "Hybridmethode" - Aufnahme auf Film + digitale Weiterverarbeitung.
Trotzdem ist dies eine meiner letzten größeren Portrait-Auftragsarbeiten
als Photograph: die wirtschaftliche Situation läßt
solch aufwändige Konzepte nicht mehr zu, und nicht zuletzt wurde auch
die Bildästhetik im allgemeinen "schneller".